Wohnanlage DOMVIERTEL Magdeburg, ein Projekt der WOBAU Magdeburg

DIE EINDRUCKSVOLLE GESCHICHTE DER OTTOSTADT MAGDEBURG

Stolz, aufrecht und unbesiegbar – Eine Stadt im Zeitstrom der Geschichte

Urkundlich wurde Magdeburg erstmals im Jahr 805 erwähnt. Bereits 968 wurde die Stadt an der Elbe durch Otto I., dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und mit Otto von Guericke Namenspatron der “Otto-Stadt” Magdeburg, das Erzbistum Magdeburg gegründet. Damit stieg Magdeburg zu einer der führenden Zentren des Handels auf. Ein Zeichen dieses Wohlstandes war der Bau des Magdeburger Doms 1207, auch heute noch sichtbares Wahrzeichen unserer Stadt. Im Mittelalter gelangte Magdeburg durch Erhalt des Stadtrechts und seinem Freihandel als Hansestadt zur vollen Blüte. Die Bürger der stolzen Stadt machten sie zum Zentrum der Reformation und stellten sich gegen die Rekatholisierung im Schmalkadischen Bund, zu dem auch protestantische Fürsten und Städte unter Führung von Kursachsen und Hessen gehörten. Allerdings konnte Karl V. mit dem Schmalkaldischen Krieg 1546-47 den Bund zerschlagen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt Magdeburg 1631 fast völlig zerstört. Die “Magdeburger Hochzeit” gilt bis heute als das größte und schrecklichste Massaker des Krieges. Im weiteren Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts wurde Magdeburg zur stärksten Festung des Königreichs Preußen ausgebaut.

Erstmals konnten im Jahr 1882 100.000 Einwohner gezählt werden, Magdeburg wurde eine Großstadt mit wachsendem Wohnbedarf. Begünstigt oder gerade weil die Lage von Elbe, Elbe-Havel- und Mittellandkanal so ideal war, erlangte der Binnenhafen Magdeburgs im Deutschen Reich eine zentrale Bedeutung. Die Stadt verfügte mittlerweile über eine blühende Wirtschaft, die sich inbesondere auf den Eisen- und Stahlbau, Maschinen- und Anlagenbau sowie Papier- und Textilindustrie stützte. Einige wenige Häuser im Barockstil zeugen noch heute von der Schönheit unserer Stadt, die gerade in jüngster Zeit durch verschiedene Bauvorhaben wiederbelebt wird.

Magdeburger Geschichte

Der Luftangriff auf Magdeburg, bei dem am 16. Januar 1945 Tausende Tote zu beklagen waren, zerstörte auch das Heim von mittlerweile über 190.000 Menschen. Betroffen waren u. a. die “Nordfront” unserer Stadt, 15 Kirchen und Breiter Weg, eine der schönsten Barockstraßen Deutschlands, der im Süden am preußischen Festungsgürtel unmittelbar am Dom endete. Erst mit der Stadterweiterung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlängerte sich die Geschäfts- und Flaniermeile im Stil der Gründerzeit bis zum Hasselbachplatz. Lineare Plattenbauarchitektur der 1950er Jahre konnte dringend benötigten Wohnraum schaffen, die gefühlte Lücke zwischen Dom und dem Hasselbachplatz aber blieb.

Heute entsteht am Breiten Weg das heutige Domviertel mit attraktiven 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen, die zahlreichen Familien und Kindern ein neues Zuhause bieten. Seit 2018 befindet sich hier auch der Hauptsitz der WOBAU Magdeburg. Das neue Domviertel wird als attraktiver Wohn- und Geschäftsbereich das südliche Stadtzentrum neu beleben und die im zweiten Weltkrieg entstandene Lücke schließen.

Sie sind an einer unserer modernen Wohnungen im Domviertel interessiert? Dann schauen Sie doch, ob wir Ihnen ein interessantes Wohnangebot unterbreiten können.

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